Protokollierung und Archivierung sprechen für die Wiederauferstehung
Es gibt absolut nichts, was vollständig aus dieser Welt verschwände. Wenn doch jedes einzelne Wort und jede einzelne Handlung des Menschen auf Bändern aufgezeichnet und archiviert werden kann, warum können wir dann akzeptieren, dass Gott die Worte und Taten der Menschheit auf irgendeine, uns bis jetzt noch nicht bekannte Weise aufzeichnet? Fortschritte in Wissenschaft und Technik erbringen jeden Tag neue Beweise für die Existenz und die Einheit Gottes und bekräftigen, genauso wie der Ursprung des Koran bei Gott die Wahrheit der islamischen Glaubensgrundsätze. Der Koran hat schon vor Jahrhunderten erklärt:
Wir werden sie Unsere Zeichen überall auf Erden und an ihnen selbst sehen lassen, damit ihnen deutlich wird, dass es die Wahrheit ist. Genügt es denn nicht, dass dein Herr Zeuge aller Dinge ist? (41:53)
Wenn die Menschen aufrichtig nach der Wahrheit suchen und sich nicht von Vorurteilen, Unwissenheit, weltlichen Ambitionen und Gelüsten blenden lassen, dann manifestiert jeder neue Fortschritt die Wahrheit des Koran. Wir erkennen, dass Gott alles in so kleine Einheiten wie Samenkörner einhüllt. Der Mensch z.B. ist in einen Samen bzw. in dessen 46 Chromosomen eingewickelt. Hätten wir 44 oder 48 Chromosomen, wären wir ganz andere Wesen. Wenn wir sterben und in der Erde dahinschwinden, wird unser wesentlicher Teil erhalten bleiben; denn Gott wird uns am Tage der Wiederauferstehung aus diesem Teil neu zusammensetzen. Gott bewahrt alles und erlaubt nicht, dass irgendetwas für immer verschwindet. Auch eine Pflanze, die im Herbst oder Winter verwelkt, lebt in unzähligen Erinnerungen und in ihren Samenkörnern weiter, die sie im folgenden Frühling in nahezu identischer Form zurückbringen werden.
Gott bewahrt aber nicht nur Dinge in Samenkörnern, sondern auch Geräusche, Stimmen und Erscheinungsformen und Bilder auf ‚Bändern' oder anderen Medien, um sie in der anderen Welt zur Schau zu stellen. Eines Tages werden diese Töne und Bilder freigegeben werden.
Irgendwann einmal habe ich von einem Experiment gelesen, das von einem Wissenschaftler mit dem Ziel durchgeführt wurde, einen Mörder zu finden. Die Verdächtigten wurden einer nach dem anderen zu dem Baum gebracht, unter dem das Verbrechen begangen worden war. Der Baum zeigte keinerlei Auffälligkeiten, bis der Mörder in seine Nähe gebracht wurde. Dann jedoch ließ sich eine Reaktion feststellen. Auf irgendeine Weise hatte der Baum Stimme, Verhalten oder Gesten des Mörders während des Verbrechens aufgezeichnet. Gott wickelt den Menschen in einen Samen, die Pflanze in ein Samenkorn und die Henne in ein Ei; und indem Er uns in die Lage versetzt, Töne und Bilder zu speichern, zeigt Er uns, dass Er Selbst alles aufzeichnet. Würde Er also ausgerechnet den Menschen, das edelste und vollkommenste Wesen der Schöpfung seinen beschränkten Mitteln überlassen und Seine Aufzeichnungen einfach verschwinden lassen? Natürlich nicht. Er wird uns in einer anderen, ewigen Welt zu neuem Leben erwecken.