Die Schönheit Gottes verlangt die Wiederauferstehung
Wenn wir einmal dem Gesang der Vögel an einem Frühlingsmorgen oder dem Rauschen eines Baches, der durch grüne Felder oder tiefe Täler fließt, lauschen und die Schönheit der unglaublich grünen Ebenen und der blühenden Bäume oder auch das Schauspiel von Sonnenauf- und Sonnenuntergang oder des Vollmondes in einer wolkenlosen, klaren Nacht betrachten, dann sollte uns etwas klar werden: Dies alles und viele weitere Phänomene, die Gott unseren Sinnen präsentiert, sind nicht mehr als ein einziger Schimmer der absoluten und ewigen Schönheit Gottes, die durch viele Schleier hindurch manifestiert wird. Wenn wir uns Manifestationen Seiner Schönheit wie diese, durch die Gott Sich uns bekannt macht, vor Augen führen, kommen wir zwangsläufig ins Schwärmen.
Gunstbeweise, die vergänglich sind, hinterlassen, sobald sie verschwinden, in unseren Herzen unerträgliche Schmerzen. Käme der Frühling im nächsten Jahr nicht wieder, würden wir bis zu unserem Tod darüber trauern. Ein wahrer Gunstbeweis muss also notwendigerweise ewig sein. Gott, der ewig Schöne Eine, präsentiert uns in dieser Welt nur die Schatten Seiner Schönheit, um in uns die Sehnsucht nach ihren ewigen und vollkommenen Manifestationen zu wecken. Und was noch wichtiger ist: Er wird uns gestatten, Ihn im Paradies ohne irgendwelche qualitativen und quantitativen Beschränkungen zu betrachten.
An jenem Tage wird es strahlende Gesichter geben, die zu ihrem Herrn schauen. (75:22-23)